Ihre Leistungspakete können Sie nicht nur am Empfang, sondern auch online verkaufen. Dazu markieren Sie die gewünschten Paketvorlagen im Produktshop – sie werden dort zum Kauf angeboten und erscheinen zusätzlich im normalen Onlinebuchungs-Prozess. Weil der Kauf nur mit Login möglich ist, landet das Paket sofort in der richtigen Kundenkartei und die enthaltenen Termine können direkt gebucht werden.
Voraussetzungen
Damit Leistungspakete online angeboten werden können, müssen drei Dinge eingerichtet sein:
Die Funktion Leistungspakete ist aktiv und Sie haben mindestens eine Leistungspaketvorlage angelegt. Online verkauft werden können nur Vorlagen – individuell zusammengestellte Pakete nicht.
Der Produktshop ist aktiviert und eingerichtet. Er ist die Verkaufsfläche für Ihre Pakete – auch dann, wenn Sie darüber gar keine Produkte verkaufen möchten.
Ein aktiver Händleraccount (Stripe, PayPal oder SumUp) ist unter Einstellungen > Onlinebezahlung hinterlegt. Pakete werden ausschließlich online bezahlt – anders als bei Produkten gibt es keine Zahlung vor Ort.
So läuft der Kauf für Ihre Kund*innen ab
Einrichtung
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1
Leistungspaketvorlage anlegen. Öffnen Sie Einstellungen > Leistungspakete und wechseln Sie auf den Reiter Leistungspaketvorlagen. Legen Sie dort die Pakete an, die Sie online verkaufen möchten, und hinterlegen Sie im Reiter Leistungen die enthaltenen Leistungen samt Anzahl. Der Paketpreis errechnet sich daraus und kann angepasst werden.
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2
Aussagekräftigen Namen und Beschreibung vergeben. Der Name der Vorlage ist das, was Ihre Kund*innen im Shop lesen – also besser „10er-Karte Massage 60 Minuten“ als „Paket 3“. Nutzen Sie die Beschreibung, um Laufzeit, Umfang und Bedingungen zu erklären.
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3
Paket im Produktshop markieren. Wechseln Sie zu Einstellungen > Produktshop. Dort finden Sie – unterhalb der Produktauswahl – die Liste Ihrer Leistungspaketvorlagen. Setzen Sie bei jedem Paket ein Häkchen, das online verkauft werden soll. Nur markierte Pakete sind online sichtbar.
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4
Registrierung verpflichtend machen. Prüfen Sie unter Einstellungen > Onlinebuchung, dass die Option „Erlaube die Buchung von Terminen ohne Login“ deaktiviert ist. Für den Paketkauf selbst ist der Login ohnehin Pflicht – so vermeiden Sie aber, dass parallel Karteileichen durch anonyme Terminbuchungen entstehen.
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5
Bestätigungs-E-Mail anpassen. Nach dem Kauf erhalten Ihre Kund*innen eine Bestätigung. Den Text passen Sie unter Einstellungen > Produktshop > Bestätigung an. Weisen Sie hier darauf hin, wie die enthaltenen Termine gebucht werden und bis wann das Paket eingelöst werden muss.
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6
Shop bewerben. Testen Sie den Kauf einmal selbst über die Shop-Vorschau. Teilen Sie den Shop-Link anschließend auf Ihrer Website, in den sozialen Medien und auf Ihrer Onlinebuchungsseite – dort eignen sich besonders die Fußzeile und die Informationsseite.
Pakete im normalen Buchungsprozess
Markierte Pakete werden nicht nur im Produktshop angeboten. Sie erscheinen auch im gewohnten Onlinebuchungs-Prozess: Wählt jemand eine Leistung aus, die Teil eines online angebotenen Pakets ist, wird das passende Paket als Alternative angeboten – zum Beispiel „Diese Leistung gibt es auch als 10er-Karte“. So erreichen Sie genau die Kund*innen, die ohnehin gerade buchen möchten, und machen aus einem Einzeltermin einen Paketverkauf.
Nach dem Kauf: Termine vereinbaren
Sobald die Zahlung eingegangen ist, wird das Paket automatisch in der Kundenkartei angelegt – genau wie bei einem Verkauf am Empfang. Für die Terminvereinbarung gibt es anschließend zwei Wege:
- Direkt im Anschluss: Nach der Zahlung werden die im Paket enthaltenen Leistungen zur Terminauswahl angeboten. Ihre Kund*innen können die Termine also sofort vereinbaren.
- Später über den Login: Das Paket bleibt im Kundenkonto hinterlegt. Bei jeder späteren Onlinebuchung werden die noch offenen Paketleistungen angeboten und gegen das Guthaben verrechnet – es fällt keine weitere Zahlung an.
In der Kundenkartei sehen Sie unter dem Reiter Leistungspakete jederzeit, welche Leistungen bereits eingelöst, welche bereits terminiert und welche noch offen sind. Von dort aus können Sie Termine auch selbst für Ihre Kund*innen vereinbaren, etwa telefonisch am Empfang.